Artikel über das 20 Franken und 100 Franken 1925 Goldvreneli

Das berühmte Vreneli mit der Stirnlocke

20 Franken (Stirnlockenvreneli) 1897 B, Bern. HELVETIA. Frauenbüste mit geflochtenem Haar und Stirnlocke nach links vor Bergkulisse, links Künstlername F. LANDRY // Schweizer Wappenschild an Eichenlaubzweig zwischen geteilter Wertangabe 20 FR unten Jahreszahl 1897 und Münzstättebuchstaben B.



Randprägung erhaben: DOMINUS *** PROVIDEBIT **********
Die zusammen 13 Sterne sind Füllsel für die 3 Teile des Prägerings, welche ausreichend Platz für 10 Charaktere bieten.

Sie haben keine Beziehung, z.B. zu den 13 Kantonen der alten Eidgenossen-schaft.

Die späteren, normalen Prägungen weisen 22 Sterne, sinnbildlich für die Kantone auf.
Quellen: Paul F. Hofer „Das Münzwesen der Schweiz seit 1850“ Nr. 10 und Jean-Paul Divo
„ Schweizer Proben“ Nr. 35.


Vorkommen:
Von allergrösster Seltenheit. Zu den gesuchtesten Raritäten der gesamten Bundesserie gehört ohne Zweifel das sogenannte "Stirnlocken-Vreneli"-, das als Urbild der heute allseits beliebtesten Schweizer Goldmünze gilt. Nur 12 Exemplare geprägt!
Auktionsvorkommen: Auktion Leu vom 16. Oktober 1976, FDC (CHF 45 000.-), Auktion Hess-Divo vom 26. Oktober 2011, Prachtexemplar FDC (CHF 130'000.-) Zitat aus Hess-Divo Auktionskatalog: Wir freuen uns, Ihnen hier eines dieser zwölf "Urvrenelis" anbieten zu können, welches sich seit Jahrzehnten wohlbehütet in Familienbesitz befand und bedanken uns bei dem Einlieferer für sein Vertrauen.

Geschichte:
Nachdem die Schweizer Eidgenossenschaft 1888 einen neuen 5 Franken-Typ eingeführt hatte, waren immer wieder Stimmen laut geworden, auch die seit 1883 geprägten 20 Franken-Goldstücke mit dem etwas verstaubtem klassizistischen Helvetia Kopf durch eine Goldmünze mit zeitgemässeren Design zu ersetzen. 1895 berief der Bund eine Kommission aus mehreren Fachleuten und schrieb einen Wettbewerb zur Gestaltung der neuen 20 Franken-Münze aus. Der Kommission gehörten unter anderem der führende Winterthurer Numismatiker Imhoof-Blumer sowie der beliebte Maler Albert Anker an. Von den 21 eingereichten Entwürfen entschied sich die Kommission das Projekt des Neuenburger Künstlers Fritz Landry weiterzuverfolgen. Von Anfang an äusserten jedoch verschiedene Jury-Mitglieder Bedenken wegen der Büste des jungen Mädchens vor der Bergkulisse, welches nichts mütterliches an sich habe, schliesslich sollte auf der Münze eine Landesmutter erscheinen und kein junges Frauenzimmer. Als eifriger Befürworter des Entwurfs Landry's erwies sich Imhoof-Blumer, welcher in der Natürlichkeit der Portraitierten eine Entwicklung gegenüber den seit gut 100 Jahren bestimmenden Typus der klassizistischen Frauenbüste als Allegorie der Republik sah. Der über-arbeitete Entwurf Landry's sah nun eine etwas gereiftere Version des "Vrenelis" vor, die Haare wurden zu einem Zopf gebändigt und ein Schal aus Edelweiss legte sich um die Schultern der Portraitierten.

1897 war es dann soweit, endlich konnten nach dem überarbeitetem Entwurfs Landrys, 12 Proben in Gold hergestellt werden und zur Begutachtung an den Bundesrat und die entsprechenden Chef-Beamten überstellt werden. Die Proben fanden Anklang mit einer gewichtigen Ausnahme jedoch. Einem Berner Magistraten gefiel die freche Haarlocke in der Stirn des Vrenelis überhaupt nicht.



Besorgt äusserte er sich, die Haarsträhne gäbe "dem Frauenzimmer ein frivoles Aussehen" was mit der Würde einer Landesmutter unvereinbar sei. Noch im selben Jahr verliessen 400'000 Vrenelis "ohne Stirnlocke" die eidgenössische Münzstätte und gelangten in den Zahlungsverkehr. Obwohl zunächst von Fachkreisen immer wieder kritisiert, neben dem jugendlichen Aussehen des Vrenelis befürchtete man auch durch die Bergkulisse im Ausland auf ein Bauern- und Hirtenvolk reduziert zu werden, fand die neue Goldmünze im Volk schnell grossen Anklang.

Modell:
Viel ist schon darüber spekuliert worden, wer Fritz Landry bei der Schaffung der Frauenbüste Modell gestanden ist. Im Wesentlichen werden zwei Namen in der Literatur erwähnt: Francoise Kramer, geb. Egli (1859-1946) aus Neuenburg oder die Oberhaslerin Rosa Tannler (1878-1946) aus Gadmen. Aus dem Briefwechsel Landry's mit Bundesrat Hauser lässt sich wohl in Rosa Tannler auch ohne direkte Namensnennung den "type de femme tres pur du Hasli" erkennen.

Zitate aus früheren Quellen:
1985: Es handelt sich hier gewiss um die interessanteste aller in der schweizerischen numismatischen Literatur beschriebenen Proben. Zugleich ist dieses Stück ausserordentlich selten, es wurden nur 12 Exemplare geprägt. Die Randschrift ist dieselbe wie auf den 20 – Frankenstücken des älteren Typs. Die normalen „Vrenelis“ der Jahre 1897 – 1935 tragen 22 Sterne am Rand. Der Name „Vreneli“ kam übrigens erst während des 2. Weltkrieges auf, hauptsächlich um diesen Typ von den älteren Schweizer 20-Frankenstücke zu unterscheiden. (Quelle: Jean-Paul Divo)
1997:
Die Jubilierende ist aus Gold, wird Vreneli genannt und hat ihre Aufgabe als zirkulierende Münze schon seit Jahrzehnten abgegeben. Beachtet man die Münzbilder des 19. Jahrhunderts, so fällt auf, dass die Liberty so etwas wie ein republikanisches Markenzeichen darstellte. Eine Frauengestalt als Personifizierung der Republiken mit oder ohne Jakobinermütze, vielfach versehen mit dem jeweiligen Flor. In der Schweiz ermächtigte die Bundesversammlung 1870 den Bundesrat, Goldmünzen zu prägen. Ein Münzbildgerangel, hohe Prägekosten und schwankende Goldpreise zögerten die Angelegenheit bis ins 1883. In diesem Jahr erfolgte ein neuerlicher –Bundesversammlungsbeschluss, goldene 20 Franken-Stücke zu prägen. Dieser Auftrag ging nun rasch über die Bühne. Noch im selben Jahr blickte die Helvetia als Landesmutter von den neuen Münzen. (Quelle: Erwin Dietrich, HMZ 32 (1997), S. 527-529)



Darf die Helvetia jung sein oder wie viel Gebirge erträgt ein Münzbild?

Die Schaffung eines neuen Münzbildes war und ist stets ein schwieriger und in der Regel langwieriger Prozess. Ein gutes Beispiel dafür stellte die Neugestaltung des 20-Franken-Goldstückes in den Jahren 1895/97 dar. Der erste Schritt bestand in der Formulierung der Wettbewerbsbedingungen. Das Eidg. Finanzdepartement umriss den Auftrag wie folgt: „Das neue Münzbild soll durch ein schweizerisches, nationales Motiv, durch allegorische und historisch-symbolische Darstellung der Schweiz – die Helvetia – zum allgemeinverständlichen Ausdruck bringen.“ Landry wollte nach eigenen Worten durch die individuelle Gestaltung des Kopfes einer jungen Frau die Idee der Freiheit darstellen. Die Jury fand die Helvetia jedoch zu jung, zu individuell, zu schwärmerisch und regte an, dass der Künstler den Entwurf überarbeiten und dabei die Gesichtszüge reifer und mütterlicher gestalten sollte. Kritisiert wurde auch die Gebirgskulisse im Hintergrund, die man als zu mächtig empfand.

Entwürfe von Landry

Beim neuen Modell wirkten die Züge der jungen Frau etwas reifer. Die Haare waren nun durch einen Zopf gebändigt und um die Schultern trug die Helvetia einen Kranz von Edelweiss statt Rhododendron-Zweigen. Die Jury diskutierte den neuen Entwurf ausführlich und empfahl ihn schliesslich dem Bundesrat zur Ausführung, jedoch nicht ohne zu verlangen, dass dabei der Horizont der Berge im Hintergrund herabgesetzt werden müsse. Der Maler A. Anker bezog in der Jury klar gegen das Modell von F. Landry Stellung. Der Kopf sei eine Art heilige Cäcilia, „une figure pastorale“. F. Imhoof-Blumer verteidigte Landry’s Projekt u.a. mit den Worten“ Der Entwurf lässt die Banalität, die ausgetretenen Pfade, hinter sich. Er zeigt für einmal etwas anderes als die gewohnten antiken Köpfe, durch die man bisher die Repliken darstellte“. Bei der definitiven Prägung wurde lediglich die „frivole“ Stirnlocke weggelassen. (Quelle: Text der Eidg. Finanzverwaltung, Münzwesen.)

Definitive Prägung "Vreneli" 1897 - 1949

Von Fachleuten wurde die neue Goldmünze anfänglich stark kritisiert. Sie empfanden, wie auch schon die Jury im Gestaltungswettbewerb, das dargestellte Mädchen als zu jung, als zu unwürdig, um die Schweiz zu repräsentieren. Die Schweizerische Numismatische Rundschau schrieb hierzu: «Besser wäre unser Land durch Wilhelm Tell oder durch die Mannen vom Rütli dargestellt worden.» Im Gegensatz dazu war das Vreneli bei der breiten Bevölkerung von Anfang an sehr beliebt.


Goldmünzen als Zahlungsmittel


Bis 1936 zirkulierten in der Schweiz auch Goldmünzen. Während dies am Anfang der jungen Eidgenossenschaft ausschliesslich Geldstücke aus den Mitgliedstaaten der Lateinischen Münzunion waren, gelangten 1883 auch die ersten Schweizer Goldmünzen mit dem Kopf der Libertas in den Umlauf. Dies nach einer Rüge der Franzosen, welche die Schweiz zu Recht des Münzparasitismus beschuldigte. Da der Metallwert der Goldmünzen etwa ihrem Nennwert entsprach, war ihre Ausgabe mit Kosten verbunden, weshalb die Schweiz jahrelang auf eine eigene Produktion verzichtete. Die bekannteste Schweizer Goldmünze ist das „Vreneli,“ welches erstmals 1897 zur Ausgabe gelangte.


Erste kurante Schweizer Goldmünzen für den Umlauf - das "Helvetia" von 1883


Ab 1931 begannen viele Staaten aufgrund der Weltwirtschaftskrise ihre Währungen abzuwerten. Am 27. September 1936 wurde auch der Schweizer Franken durch den «Bundesbeschluss über ausserordentliche Massnahmen zur Wiederherstellung des finanziellen Gleichgewichts im Bundeshaushalt» um ca. 30 % abgewertet, um ihn den veränderten internationalen Verhältnissen anzupassen. Die Goldparität wurde von 290 mg auf 190 bis 215 mg Feingold je Franken gesenkt. Ausserdem wurde die Schweizer Nationalbankihrer Verpflichtung, Banknoten in Gold umzutauschen, enthoben. Dadurch verloren die Goldmünzen, obwohl sie bis heute nicht ausser Kurs gesetzt wurden, ihren Kurswert, da der Goldwert des 20-Franken-Stückes auf ca. 28 Franken stieg. Die Goldmünzen wurden seitdem hauptsächlich gesammelt. (Quelle: Wikipedia und Swissmint)

Die letzten kuranten Goldmünzen für den Umlauf - das "Vreneli" von 1949


Artikel Marcel Häberling, Zürich 2013



100 Franken 1925 – Das grosse Schweizer Goldvreneli

Die 100-Franken-Goldmünze von 1925 war die größte Goldmünze, die während der Zeit der Eidgenossenschaft (1848 bis heute) geprägt wurde. Sie konnte vor allem durch die Bemühungen von Jean Mary Musy, dem damaligen Bundespräsidenten der Schweiz geschaffen werden.

Die Schweizer Wirtschaft hatte zwar keinen Bedarf an einer großen Goldmünze dieses Nennwerts. Auch in den geltenden Münzgesetzen gab es keinen Hinweis auf eine Münze dieses Typs. Um die Sache noch komplizierter zu machen, war das Parlament bei der Debatte um die Ausgabe der Münze der Meinung, dass eine solche Münze eher als numismatisches Stück, denn als Geldstück geeignet wäre.

Präsident Musy blieb hartnäckig. Eine solche Münze repräsentierte den "State of the Art" für aktuelle Prägequalifikationen eines Landes. Sie war gleich groß wie die größten Goldmünzen, welche in anderen Ländern wie den Vereinigten Staaten, Großbritannien und Frankreich hergestellt wurden. Es war eine Münze, die mit einem Gefühl von nationalem Stolz erschaffen wurde. Eine Goldmünze, die man gerne den besuchenden Würdenträgern und Diplomaten überreichte.

Das 100 Franken 1925 wurde von der Öffentlichkeit sehr gut aufgenommen und brachte alle Gefühle zum Ausdruck, die Präsident Musy mit ihr verbinden wollte. Auch heute noch, aus einer Distanz von bald 100 Jahren, hebt sich das Bildnis der jugendlichen Helvetia vorteilhaft von den übrigen damaligen Münzbildern des In- und Auslandes ab. Das «Gold-Vreneli», wie der Volksmund die Münze auch heute noch liebevoll nennt, gilt als eine der schönsten modernen Goldmünzen überhaupt.

Es gibt ein paar Besonderheiten, die hier erwähnt werden sollten:

Die 100-Franken-Münze wurde ohne eine entsprechende staatliche Gesetzgebung geprägt. Selbst die späteren Münzgesetze von 1930 sahen keine Gesetzgebung für die fünf Jahre zuvor geprägte Münze vor. Erst nach diesen Münzgesetzen sorgte das Parlament endlich für die entsprechende Gesetzgebung.

Der andere interessante Aspekt dieser Münze war die Tatsache, dass es sich um eine einjährige Serie handelte. Das scheint ziemlich bemerkenswert für eine Münze, die so populär war. Aber, wie wir bereits erwähnt haben, gab es keinen monetären Bedarf für diese prächtige Goldmünze.

Können Sie sich vorstellen, dass die Vereinigten Staaten nur Double Eagles mit einem Datum geprägt hätten oder Frankreich nur einen Jahrgang "Stehender-Engel 100 Francs"?

Beschreibung des 100er Goldvreneli 1925:

Die Vorderseite der Münze ist identisch mit der 20-Franken-Vreneli-Münze und zeigt die Büste eines jungen Schweizer Mädchens mit geflochtenem, wehenden Haar. Ihr Kleid bestickt mit Edelweiss und geknüpftem Trachtenhalstuch, die Schweizer Alpen im Hintergrund.

Die Rückseite zeigt den Nennwert, 100 FR, mit dem Datum unten in der Mitte. Darüber befindet sich das leuchtende Schweizer Kreuz. Unter der Jahrzahl sind geschwungene Alpenrosen abgebildet und das Münzzeichen «B» für Bern.

Die Münze wurde von Fritz Landry entworfen.

Spezifikationen:
Durchmesser: 35mm

Gewicht: 32.258 Gramm

Feingehalt: 0.900

Rand: Erhabene Schrift "DOMINUS PROVIDEBIT" mit Sternen

Auflage: 5000 Stück (1250 wurden später eingeschmolzen)

Ein brilliantes, unzirkuliertes Exemplar dieser Münze ist recht selten und wird heute mit CHF 17'500 oder mehr gehandelt. In Anbetracht des kommenden 100-jährigen Jubiläums des 100 Franken Vrenelis ist ein beträchtlicher Wertzuwachs zu erwarten. Wichtig ist, dass man Stücke in guter Qualitiät und Erhaltung erwerben sollte. Der Trend bei der Nachfrage von solchen Goldmünzen, geht kontinuierlich Richtung Exklusivität. Makellose Stücke begeistern und stehen an erster Stelle auf der Wunschliste von Sammlern.


100 Francs 1925 – The great Swiss Gold-Vreneli

The 100 Franc gold coin of 1925 was the largest gold coin struck during the Confederation period, 1848 to present, and was created primarily through the efforts of Jean Mary Musy, then President of Switzerland.

The Swiss economy did not need a large gold coin of this denomination. There was also no reference to a coin of this type in the current mintig laws. To complicate matters even further, when the issuance of the coin was debated, Parliament felt that such a coin would be more appropriate as a numismatic piece rather than a monetary piece.

President Musy persisted. Such a coin represented the “state of the art” for currant minting Qualifications of a country. It was equal in size to the largest gold coins being produced by other countries such as the United States, Great Britain, and France. It was a coin that carried with a sense of national pride. It was a coin that was proudly given to visiting dignitaries and diplomats.

The coin was very well received by the public and brought out every sentiment that President Musy thought it would. Still, today, it remains as one of Switzerland’s most popular and prestigious coins.

There are a few notes of special interest that should be mentioned here.

The 100 franc coin was struck without any appropriate government legislation. Even the new mint laws of 1930 provided no legislation for the coin struck five years earlier. It wasn’t until after the mint laws of 1930 that Parliament finally provided the appropriate legislation for the issue.

The other interesting aspect of this coin was the fact that it was just a one year series. This seems pretty remarkable for a coin that was so popular. But, as we mentioned earlier, there was no monetary need for it.

Could you imagine if the United States had only one date Double Eagle or France only one date of the Angel 100 Francs?

The obverse of the coin is identical to that of the 20 franc Vreneli coin, showing the bust of the young Swiss girl with braided, flowing hair. Her dress embroidered with edelweiss and knotted traditional scarf, the Swiss Alps in the background.

The reverse shows the denomination, 100 FR, with the date centered below. Above is the shining Swiss cross. Below is a curved alpinrose and the mintmark “B" for Bern.

The coin was designed by Fritz Landry.

Specifications:

Diameter: 35mm

Weight: 32.258 grams

Fineness: 0.900

Edge: Lettered “DOMINUS PROVIDEBIT” with stars

Mintage: 5,000 pcs. (1,250 reported melted)

A gem brilliant uncirculated example of this coin is quite scarce and would trade, in today’s market, at CHF 17,500 or higher. Considering the upcoming 100th anniversary, a considerable increase in value can be expected. It is important to buy pieces in good quality and condition. The trend in the demand for such gold coins, goes continuously in the direction of exclusivity. Flawless pieces inspire and are at the top of the wish list of collectors.


Article by Marcel Häberling 2021